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Frieden ist ein Geschenk, das Gott gibt, als Folge unserer Treue mit dem, was Er von uns verlangt. Und dies ist das Gesetz des Heilsopfers, das man dem Herrn darbringt:Wenn man es zum Dank darbringt, so bringe man zu dem Dankopfer hinzu ungesäuerte Kuchen dar, mit Öl gemengt, und ungesäuerte Fladen, mit Öl gesalbt, und Weizengrieß, mit Öl eingerührt, Kuchen, gemengt mit Öl. ... Und wenn eine Person irgend etwas Unreines anrührt, die Unreinheit eines Menschen oder ein unreines Vieh oder irgend etwas unreines Abscheuliches, und sie isst vom Fleisch des Heilsopfers, das dem Herrn gehört: diese Person soll aus ihren Volksgenossen ausgerottet werden (3.Mose 7,11-12.21).
Das Heilsopfer war das einzige Opfer, an dem drei Gruppen teilnahmen. Erstens, der Priester soll das Fett auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen, und die Brust ... und die rechte Keule sollt ihr ... dem Priester geben (7,31-32) und was übrig blieb wurde vom Opfernden und seiner Familie gegessen. Das Heilsopfer wurde im Inneren der Stiftshütte durchgeführt, die die Gemeinde voraus ahnen ließ, eine Erinnerung, dass wir nicht unser Zusammenkommen versäumen, wie es bei einigen Sitte ist, sondern einander ermuntern, und das um so mehr, je mehr ihr den Tag herannahen seht. (Hebräer 10,25).
Das Heilsopfer konnte als Antwort auf Gebet dargebracht werden, in Verbindung mit einem Versprechen, oder als freiwilliger Akt der Danksagung. Heilsopfer wurden immer von Speisopfer begleitet (4.Mose 15,4; 5.Mose 12,5-7). Das Heilsopfer war nicht vorgeschrieben, aber dennoch mussten strenge Regeln befolgt werden. Beim Heilsopfer legte der Opfernde seine Hand auf den Kopf seines Opfers und schlachtete es (3.Mose 3,2). Der Priester verbrannte das Fett am Altar als Gottes Anteil. Das Fett war immer Gottes Anteil und durfte niemals von Menschen gegessen werden, denn die Person, die es isst, soll aus ihren Volksgenossen ausgerottet werden (7,25).
Das Opfer für das Heilsopfer musste ein Stier sein (3.Mose 9,3-4), Ochse (2.Mose 20,24; 24,5), Ziege, oder Lamm, aber Vögel waren für das Heilsopfer nicht annehmbar. Das Tier musste fehlerlos sein, charakteristisch für den perfekten, sündlosen Christus.
Bei allen Opfern musste der Anteil des Herrn als erstes präsentiert werden. Das weist darauf hin, dass wir dem Herrn niemals geben sollen, was übrig ist, nachdem jeder andere Wunsch erfüllt ist. Er muss seinen Zehnten vom Einkommen als erstes bekommen. Weiters, eine Beziehung mit Gott, die in Ordnung ist, führt zu Liebe und Frieden in der Gemeinschaft mit anderen Gläubigen. Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus (Römer 5,1).
Das Heilsopfer drückte eine friedvolle Beziehung mit Gott aus, wie auch mit anderen. Shalom, das hebräische Wort für Frieden, drückt noch viel mehr aus. Es beinhaltet auch Ganzheit, Gesundheit, Freude und Zufriedenheit mit den wunderbaren Segnungen Gottes. Das Heilsopfer war eine Zeit des Austausches, Gemeinschaft und Freundschaft, als perfekte Illustration dass Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnt hat, ihnen ihre Übertretungen nicht zurechnete und in uns das Wort von der Versöhnung gelegt hat (2.Korinther 5,19).
Christus offenbart:
Durch Moses, als er die Priester, die zum Dienst berufen waren, weiht (3.Mose 8,23-24). Christus ist derjenige, der den Gläubigen für den Dienst absondert (Johannes 15,16).
Optional zum Lesen:
Markus 6
Vers der Woche zum Auswendig Lernen: Johannes 3:18