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Das Sündopfer und das Schuldopfer waren verpflichtend und die ersten beiden Opfer, die dargebracht werden mussten. Sie waren nicht süße Geruchsopfer, sondern erforderlich, um die zerstörte Beziehung zwischen Gott und dem sündvollen Menschen wiederherzustellen. Und Mose sagte zu Aaron ... opfere dein Sündopfer ... und erwirke Sühnung für dich und für das Volk ... Dann brachte er herzu die Opfergabe des Volkes, nahm den Ziegenbock des Sündopfers, der für das Volk war, und schlachtete ihn und opferte ihn als Sündopfer wie das erste Mal (3.Mose 9,7.15).
Und der Herr redete zu Mose ...Wenn jemand aus Versehen sündigt gegen irgend etwas, was der Herr zu tun verboten hat ... dann soll er ... den Stier an den Eingang des Zeltes der Begegnung vor den Herrn bringen und seine Hand auf den Kopf des Stieres legen und den Stier vor dem Herrn schlachten (4,1-4). Das war auch eine Erinnerung daran, dass das unschuldige Tier anstelle des Sünders gestorben war, was symbolisierte, dass ein Leben für ein anderes gegeben worden war. Der Tierkörper wurde dann aus dem Lager hinausgebracht um verbrannt zu werden.
Diese Bibelstelle streicht heraus, dass Unwissenheit keine Ausrede dafür ist, das Wort Gottes nicht zu kennen und ihm nicht zu gehorchen. So wie bei den Israeliten ist auch jetzt Ungehorsam gegenüber dem Willen Gottes eine unentschuldbare Sünde. Sünde zerstört die Gemeinschaft zwischen Gott und Mensch. Versöhnung muss dafür gemacht werden, um die Gemeinschaft mit Gott wiederherzustellen.
Jedoch konnte ein bloßes Tier kein absoluter Ersatz für einen Sünder, sondern nur eine vorübergehende Bedeckung für Sünde sein. Christus ist unser Sündopfer. In der Fülle der Zeit (Galater 4,4) starb Jesus für die Sünden der Menschheit, anstelle des Sünders. Den (Jesus), der Sünde nicht kannte, hat er (Gott) für uns zur Sünde gemacht, damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm (2.Korinther 5,21).
Von Natur, leben wir alle in Rebellion gegen Gott, Seine Heiligkeit, Sein Gesetz und Sein Word, und sind Kinder des Zorns (Epheser 2,3). Deshalb war das Sündopfer verpflichtend. Da ein Tier Sünde weder kennt noch versteht, konnte es ein annehmbare Wiedergutmachung für Sünde sein, bis Jesus, der sündlose, einzige Sohn Gottes, für unsere Sünden gestorben ist (1.Korinther 15,3).
Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit (1.Johannes 1,9).
Christus ist auch unser Schuldopfer. Er hat uns alle Vergehungen vergeben, er hat den Schuldschein gegen uns gelöscht ... indem er ihn ans Kreuz nagelte (Kolosser 2,13-14; auch 2.Korinther 5,19) damit wir Teilhaber der göttlichen Natur werden (2.Petrus 1,4).
Das Schuldopfer wurde nicht nur vom Gesetzesbrecher gefordert, sondern auch von jeder Person, die von dem Verbrechen wusste und Beweismittel zurückhielt. Diese Person wurde ebenso schuldig des Verbrechens (3.Mose 5,1) und das Gesetz verlangte, dass der Übeltäter Entschädigung leiste.
Jeder, der weitergeht und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht; wer in der Lehre bleibt, der hat sowohl den Vater als auch den Sohn. Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, so nehmt ihn nicht ins Haus auf und grüßt ihn nicht! Denn wer ihn grüßt, nimmt teil an seinen bösen Werken (2.Johannes 1,9-11).
Christus offenbart:
Durch das Opfern eine Lammes ohne Fehler (3.Mose 9,3; vergleiche Johannes 1,29).
Optional zum Lesen:
Markus 7
Vers der Woche zum Auswendig Lernen: Johannes 3:18